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Herren Verbandsliga – TSG steigt aus der Verbandsliga ab

SV Plüderhausen II – TSG Steinheim 9:5

Nun ist es also tatsächlich passiert: Die Herren des TSG Steinheim steigen aus der Tischtennis-Verbandsliga ab. In ihrem letzten Spiel verloren die Männer um Spielertrainer Romulus Revisz beim SV Plüderhausen II mit 5:9.

Die Partie begann schon denkbar ungünstig: Das TSG-Spitzendoppel mit Revisz und Lukas Skorepa unterlag überraschend mit 9:11 im fünften Satz gegen das zweite Doppel der Plüderhausener. Da auch die beiden anderen Doppel verloren gingen, waren die Steinheimer direkt mit 0:3 im Rückstand. Zwar gewannen Revisz und Skorepa nun jeweils ihre beiden ersten Einzel in fünf Sätzen, wobei insbesondere Skorepa beim 15:13 im entscheidenden Durchgang gegen Plüderhausens Nummer eins Fabian Rieger gute Nerven bewies. Doch nach der Punkteteilung im zweiten Paarkreuz ging das hintere Paarkreuz mit Marcus Kocher und Peter Wildermuth leer aus. Somit waren es beim 3:6 wieder drei Punkte Rückstand für die Steinheimer, die den DJK Sportbund Stuttgart II nur mit einem Sieg noch hätten abfangen und somit den Klassenerhalt schaffen können.

Zunächst keimte noch einmal Hoffnung auf. Revisz gewann deutlich gegen Rieger und machte damit eine makellose Rückrunde mit einer 20:0-Einzelbilanz perfekt. Und Skorepa holte gegen Plüderhausens Nummer zwei Stefan Tietze einen0:2-Satzrückstand auf und verkürzte mit einem weiteren Fünf-Satz-Sieg auf 5:6. Doch dann ging alles ganz schnell: Martin Gastel, Oliver Bürk und Marcus Kocher mussten jeweils klare Drei-Satz-Niederlagen hinnehmen, das 5:9 und der Abstieg waren damit besiegelt.

Wobei das noch nicht endgültig bedeuten muss, dass die TSG-Herren kommende Saison in der Verbandsklasse spielen werden. So war der DJK Sportbund Stuttgart II vor einem Jahr eigentlich abgestiegen, dann aber doch in der Liga geblieben. „Das hatte sich erst nach der Wechselfrist entschieden und hing zusammen mit irgendwelchen Rückzügen oder Umstrukturierungen in den Ligen darüber“, erinnert sich TSG-Abteilungsleiter Harald Enderle. Und da sich der Zuschnitt der Ligen im Tischtennis erfahrungsgemäß häufig ändert, sind die Hoffnungen durchaus berechtigt. Die Planungen für die neue Saison will Enderle unabhängig von der Liga machen. „Es braucht Zeit, wenn ein Spieler neu in diese Liga kommt. Diese Zeit hatten unsere Spieler im hinteren Paarkreuz einfach nicht. Wir werden unser Konzept aber nicht umschmeißen, weil es jetzt einmal schiefgegangen ist“, sagt er. Von der Grundstruktur solle die Mannschaft in der nächsten Saison ähnlich aussehen wie in dieser. SV Plüderhausen II – TSG Steinheim 9:5
Rieger/Tietze – Gastel/Kocher 3:1, Schaal/Gottheit – Revisz/Skorepa 3:2, Burchard/Dilger – Bürk/Wildermuth 3:1, Rieger – Skorepa 2:3, Tietze – Revisz 2:3, Schaal – Bürk 3:1, Gottheit – Gastel 1:3, Burchard – Wildermuth 3:1, Dilger – Kocher 3:1, Rieger – Revisz 0:3, Tietze – Skorepa 2:3, Schaal – Gastel 3:0, Gottheit – Bürk 3:0, Burchard – Kocher 3:0. 

Marbacher Zeitung

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