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Aktive – Parallel-Start in die neue Saison

Für die beiden Spitzenteams der Steinheimer Tischtennisspieler wird es heute Abend ab 19 Uhr ernst. Denn sowohl die erste Damenmannschaft in der Oberliga als auch die erste Herrenmannschaft in der Verbandsliga gehen dann in der heimischen Riedhalle erstmals in dieser Saison auf Punktejagd.

Die Damen nehmen die neue Liga nach dem Aufstieg in unveränderter Aufstellung in Angriff. An Position eins ist Maria Clauss auch mit über 50 Jahren noch immer eine Macht. Der ehemaligen rumänischen Nationalspielerin folgen Yasmin Dietrich, die erst zwölfjährige Wenna Tu sowie Mannschaftsführerin Monika Skorepa.
Zum Auftakt trifft die Mannschaft auf den TTV Weinheim-West, gegen den man bereits in der Aufstiegs-Relegation erfolgreich war. Dass die Weinheimerinnen überhaupt wieder in der Oberliga antreten dürfen, hängt damit zusammen, dass man die Regionalligen neu strukturiert hat. Auch der DJK Offenburg II, den die Steinheimerinnen in der Relegation ebenfalls ausgeschaltet hatten, ist mit aufgestiegen. Und selbst der VfR Altenmünster, der in der Verbandsliga Württemberg hinter dem TSG nur Dritter geworden war, findet sich nun in der Oberliga wieder. Monika Skorepa findet dennoch nicht, dass der Aufstieg ihrer Mannschaft dadurch abgewertet wird. „Wir haben es ja selbst noch auf dem ,ehrlichen Weg’ geschafft“, sagt sie und schaut dem Auftakt gegen Weinheim optimistisch entgegen: „Sie sind im Vergleich zur Vorsaison auf dem Papier eher schlechter geworden, weil ihre damalige Nummer eins nicht mehr dabei ist“, erklärt sie. Die Steinheimerinnen hingegen seien „alle fit und in Form – soweit man das einschätzen kann. Wenna hat im Sommer sehr viele Turniere gespielt, und das sehr gut. Yasmin ist sehr gut drauf und unheimlich heiß auf die Oberliga. Und Maria wäre eigentlich nur durch eine Verletzung zu stoppen.“

Zur Hälfte neu ist hingegen die Steinheimer Herrenmannschaft, die zum Auftakt den VfL Kirchheim empfängt. Hinter Spitzenspieler Romulus Revisz folgt jetzt Richard Chudik an Nummer zwei. In der Mitte spielen nach wie vor Martin Gastel und Oliver Bürk, im hinteren Paarkreuz sind Marc Kreß und Peter Wildermuth aus der zweiten Mannschaft aufgerückt. DieTSG-Herren profitierten von der Neuordnung der Ligen, da sie eigentlich am Ende der vergangenen Saison abgestiegen waren. „Da war es im Nachhinein doch gut, dass wir zumindest nur Drittletzter geworden sind. Denn die beiden Teams hinter uns mussten in die Landesliga“, erklärt TSG-Abteilungsleiter Harald Enderle.

Obwohl man also weiterhin in der selben Liga spielt, gibt es einige neue Gegner. Denn Kornwestheim und Gnadental sind aufgestiegen, und der SC Buchenbach, von wo Richard Chudik nach Steinheim kam, hat seine Mannschaft zurückgezogen. Zudem wurde aus der zweiten Mannschaft des SV Plüderhausen jetzt die erste, da der langjährige Bundesligist sich nach dem Abstieg aus dem Profisport zurückgezogen hat. Die Kirchheimer hingegen kennt man in Steinheim recht gut. Vergangene Saison gab es gegen den VfL zwei heiße Duelle, die jeweils mit einem 8:8-Unentschieden endeten. Das Team von der Teck hat sich zu dieser Saison auf nur einer Position verändert. Es könnte also durchaus sein, dass sich hier erneut ein Spiel auf Messers Schneide entwickelt.

Marbacher Zeitung

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